Leben im Smart Home

Smart Home am Hang
Das Smart Home liegt traumhaft am Hang. In der Abenddämmerung sieht man die vielen verschiedenen Beleuchtungslösungen besonders gut.

Es gibt Menschen, die so sehr für eine Sache brennen, dass sie Beruf und Privatleben nicht mehr trennen möchten. Ihre Arbeit ist ihre Passion – ihre Leidenschaft ihr Leben. So einer ist Heiko Neundörfer, Geschäftsführer des HiFi Forums Baiersdorf. Er verkauft nicht nur innovative Akustiklösungen. Mit seiner Familie bewohnt er darüber hinaus rund um die Uhr eines der spannendsten Smart Home Musterhäuser Deutschlands und öffnet auf Anfrage auch interessierten Besuchern seine Türen. 

Allein die Ausstellungsräume des HiFi Forums in Baiersdorf mit 160 qm Showroom sind ein Erlebnis. Wer schon einmal Musik aus einer perfekt abgestimmten HiFi-Anlage gehört hat, kennt das Gefühl, sie mit jeder Faser des Körpers zu erleben und nicht nur einfach zu hören. Seit 1991 gehört das HiFi Forum deutschlandweit zu den Top-Adressen im Bereich HiFi, Heimkino und intelligente Hausvernetzung. 

Wer die Räume betritt kann durch sie wie durch eine Ausstellung schlendern, sich inspirieren lassen, Klang- und Kinoerlebnisse einer neuen Dimension kennen lernen, die fast süchtig macht. Das liegt nicht nur an den vorgeführten Produkten aus der internationalen High-End HiFi-Szene, sondern auch am Spezialwissen der Mitarbeiter, die sich für die Beratung ausgiebig Zeit nehmen und nach dem Kauf helfen, die neu erworbenen Schätze zuhause optimal zu platzieren und einzustellen. Professionelle Planungsunterstützung, sowie akustische und optische Geräteoptimierung gehören dabei zum ganz normalen Service.

Das intelligente Musterhaus ist schon im Eingangsbereich als solches erkennbar. Die Handerkennung an der Tür prüft an sieben Punkten der Finger, wen sie einlassen darf. 

Eingangsbereich des intelligenten Musterhauses

 

ausfahrbare Leinwand mit High-End-Beamer
Für Heiko Neundörfer und seine Familie wird die Orientierung im Wohnzimmer durch das Fenster bestimmmt. In dieser Blickrichtung sollte auch der Fernseher stehen. Da ein Standgerät den Ausblick verbaut hätte, installierte der Hausherr eine ausfahrbare Leinwand mit High End Beamer. 

Intelligente Gebäudetechnik erleben

Heiko Neundörfer

Geschäftsführer Heiko Neundörfer findet mit Feuereifer immer wieder geradezu exotische Problemlösungen – auch für Bestandswohnungen mit komplizierter Akustik oder Architektur. Ein durchdachtes Heimkino zu Vorführzwecken ließ sich in den Ausstellungsräumen noch unterbringen, aber ein Smart Home nur an einzelnen Modulen vorzuführen ist wie schwimmen auf dem Trocknen. 

„Ganzheitliche Wohn- und Medienlösungen kombiniert mit intelligenter Gebäudesteuerung sind in der bloßen Theorie nur schwer greifbar“, findet Neundörfer. Dass er deswegen gleich sein Wohnhaus zu einem Vorführ-Haus der Superlative macht, entlarvt ihn als Überzeugungstäter. Im Live-Betrieb eines bewohnten Hauses, wird das ganzheitliche Wohnkonzept tatsächlich erfahrbar. Jeder kann selbst sehen und ausprobieren, mit welcher Technik und mit welchen Produkten sich Komfort und Genuss im eigenen Heim konkret steigern lassen. 

„Oft entwickeln sich dadurch, dass ich das Haus tatsächlich bewohne, Ideen weiter“, erklärt Neundörfer. „Als ich einen ganz normalen Fernseher vor dem Fenster aufstellen wollte, weil das unsere Orientierungsrichtung im Raum ist, beschwerte sich meine Frau, ich dürfe ihr nicht den Blick auf die Berge verbauen.“ Durchaus mit Recht: Das Haus liegt traumhaft am Hang, mit Blick auf den Ausflugsberg Walberla in der Fränkischen Schweiz.  

„So entwickelte sich die Idee, möglichst oft mit ausfahrbaren Leinwänden und Beamern zu arbeiten – und verschaffte uns in der Raumgestaltung letztlich viel mehr Freiheit“, fasst Neundörfer den Weg zur Idee zusammen. „Fernsehen mit einem großen High End Beamerbild ist toll. Wenn man das erst einmal kennt, möchte man nichts anderes mehr“, schwärmt er.

Installationen und Produkte von rund 20 Herstellern aus der Unterhaltungselektronik und Hausvernetzung sind in Neundörfers Haus verbaut. Grundlage ist die Vernetzung aller Komponenten über ein KNX/EIB System, einen Gira HomeServer als Schnittstelle und ein einheitliches, intuitives Bedienungskonzept.

intelligente Küche
Zum Smart Home gehört natürlich auch eine intelligente Küche. Besondere Einbaulautsprecher in der Decke, die gleichzeitig Leuchten sind, sorgen für eine stimmungsvolle Musikuntermalung. 

Aber ist es nicht so wie beim Auto, dass man sich wünscht, mal wieder selbst Hand anlegen zu können, wenn etwas kaputt geht? Bricht ein so kompliziertes System nicht zusammen, wenn eine Bedienungsmöglichkeit ausfällt? 

Solche Kundenfragen kennt Neundörfer natürlich. „Es ist ja die Frage, wie ich ein System aufbaue“, antwortet er. „So können etwa Touch Panels natürlich kaputt gehen. Die Frage ist dann: Habe ich mich nur auf sie verlassen oder habe ich von vornherein ein redundantes System angelegt, das auch über Schalter oder das Laptop bedienbar ist. Dann habe ich verschiedene Möglichkeiten, Funktionen abzurufen.“ 

durchdachte Medienlösungen
Eine Besonderheit des HiFi Musterhauses sind die durchdachten Medienlösungen in jedem Raum. In dem redundanten System gibt es immer mehrere Möglichkeiten eine Funktion abzurufen. So bricht nicht gleich die ganze Hausteechnik zusammen, wenn man ein Touch Panel kaputt geht.

Aus Fehlern lernen

Junge mit Tablet

Wie zur Illustration dieser Aussage funktioniert die Handerkennung an der Tür nicht, als wir das Smart Home betreten. Neundörfer lacht und schließt mit dem Schlüssel auf. Das Gerät erkennt sieben Punkte an den Fingern, um sicher zu gehen, dass der Besucher autorisiert ist die Tür zu öffnen. Neundörfer hat außergewöhnlich dünne Haut an den Fingerkuppen. Bei seiner Frau funktioniert die Handerkennung problemlos.

„Jeder Schalter hat seine eigene Intelligenz“, erklärt der Hausherr. „Wenn einer kaputt geht, sind nicht alle kaputt. Andere Haussysteme arbeiten mit einer intelligenten Steuerzentrale. Wenn dann etwas nicht funktioniert, geht gar nichts mehr. Solche Systeme sind billiger – ich würde sie jedoch nie verwenden. Alle Systeme müssen einzeln austauschbar sein, weil wir vom Hausbau reden – das heißt von einem Planungshorizont von 30 Jahren!“

Eine der Besonderheiten dieses Smart Home ist natürlich das Mediensteuersystem, das durchdacht mit der Haussteuerung verzahnt ist. „So kann ich im Heimkino vor der Leinwand sitzen, einen Film anschauen und dabei die Jalousien in den oberen Stockwerken herunterfahren, wenn ich merke, dass es draußen angefangen hat zu regnen.“

Auf die Vorteile, die ein Smart Home mit sich bringt, möchte Neundörfer nicht mehr verzichten: „Wenn ich beruflich unterwegs bin und im Hotel schlafen muss, finde ich es total ätzend von einem Handyton geweckt zu werden. Zuhause weckt mich Musik. Das ist, als würde mich jemand wachküssen. Auch, dass morgens im Bad schon die Nachrichten laufen, empfinde ich als sehr praktisch. Wenn ich aus dem Bad herauskomme, bin ich schon informiert.“

Steuereinheit im Flur

Flexible Geräte

Das ganzheitliche Medienkonzept, wird in jedem Zimmer des Hauses deutlich: Die Einbaulautsprecher im Esszimmer klingen, als würde man in Musik baden. Der gesamte Raum wird in romantische Musik getaucht, die ihm eine neue, zauberhafte Stimmung verleiht. Eine spektakulär raumverändernde Wirkung, wie man sie sonst nur von raffinierten Beleuchtungslösungen kennt. 

Die in der Decke verbauten Lautsprecher des Südtiroler Herstellers „NewTec“ sind gleichzeitig Lampen. Sie strahlen die Energie wunderbar gleichmäßig in den Raum ab, lassen sich in Decken einbauen oder als hängende Lautsprecher installieren. „Mit nur 3,5 cm Einbautiefe gehören sie zu den am besten klingenden flachen Lautsprechern, die es auf dem Markt gibt. Als Kubus stehen sie auch auf der Terrasse. Für den Garten gibt es sie auch als Steelen“, erklärt Neundörfer. Ein Geheimnis seiner flexiblen Wohnkonzepte ist seine Vorliebe für Geräte, die sich den unterschiedlichsten Wohnsituationen anpassen lassen, z.B. weil sie verschiedene Funktionen erfüllen oder in mehreren Materialvarianten zu haben sind. 

Im Wohnzimmer lässt sich eine silbergraue Leinwand vor dem Fenster hinunterfahren. Auch im hellen Wohnraum und trotz des Sonnenlichtes bekommt er ein gutes Bild. Für Neundörfer ist das keine Überraschung: „Leinwände von ‚Stewart‘ sorgen, aufgrund ihrer grau-silbernen Beschichtung, für wesentlich bessere Kontraste beim Filmgenuss. Der Kontrast wird um Faktor 3 erhöht.“

intelligentes Badezimmer
Im Bad ist ein Fernseher im Spiegel integriert. So kann man von der Badewanne aus fernsehen. 

„Wir arbeiten viel mit Leinwänden, die man verschwinden lassen kann. Ich mag Fernsehlösungen gar nicht mehr so, weil man durch die fest stehenden Geräte eine komplette Wand verliert. Zudem kann man sie nicht vor das Fenster stellen, weil sonst der Ausblick verdeckt wird. Eine Leinwand lässt sich dagegen vor der Fensterfront herunter und wieder hochfahren“, so Neundörfer. „Bei einer Leinwand bleibt also viel mehr Freiheit zur Gestaltung des Raums erhalten – man kann sie hinhängen wo man möchte.“

Ganz gleichgültig wo man sie hinhängt, ist es jedoch auch wieder nicht: „Ich frage die Kunden immer als erstes nach ihrer Orientierungsrichtung im Raum. Wohin richtet sich im jeweiligen Raum ihre gefühlte Aufmerksamkeit? Dort kann die Leinwand platziert werden – auch wenn da ein Fenster ist.“

Fernseher im Spiegel

In einem anderen, kleinen Medienzimmer ist ein versenkbarer Fernseher zu sehen. Außerdem stehende Rückwandpaneele mit eingebauten Lautsprechern. „Unsere Erfindung, die wir ‚stumme Diener‘ nennen“, erklärt Neundörfer. „Sie sorgen für die größtmögliche Flexibilität und Mehrfachnutzung.“ In den Paneelen können z.B. zusätzlich Lichtlösungen integriert sein. Zudem sind sie mit Abstellflächen ausgestattet – z.B. für Gläser oder Bücher.

Im Bad ist ein Fernseher im Spiegel integriert. „Manche Kunden mögen das, andere nicht. Beim Rasieren schaltet das wohl jeder aus; aber von der Badewanne aus zu fernsehen ist lustig“, berichtet Neundörfer. Bei solchen Details, an denen sich die Geister scheiden, wird dem Besucher wieder klar, dass man sich in einem Musterhaus befindet, auch wenn es so belebt ist. Jede Möglichkeit ein technisches Extra in Betrieb zu zeigen, soll auch genutzt werden. 

Wasserfeste Fernbedienung
Die spezielle Fernbedienung für das Bad ist absolut wasserfest. 

Beeindruckt sind dann fast alle Kunden von dem praktischen Nutzen der „Feuchtraumfernbedienung“ für das Bad. Sie darf komplett nass werden und geht trotzdem nicht kaputt.

Auch das Heimkino und das Schwimmbad im Keller, sowie die Räume einer Praxis für Physiotherapie, die sich im gleichen Haus befindet, sind mit dem Haussystem des Smart Home verbunden. 

Das Kino hat eine akustisch transparente Leinwand, hinter der sich die Lautsprecher verstecken. Noch raffinierter ausgestattet sind die verschiedenen Kinolösungen im Showroom des HiFi Forums. „Der Showroom ist unser Bereich für Experimente – dort sammeln wir Erfahrungen“, sagt Neundörfer. Er schmunzelt: „Beim Kunden wissen wir dann, was wir tun und haben die Lösung mindestens schon einmal ausprobiert.“

Heimkino
Auch vom Heimkino im Keller aus ist die Haussteuerung bedienbar. Die Hausbewohner können entspannt sitzen bleiben, wenn sie während eines Films bemerken, dass es angefangen hat zu regnen und die Fenster im Dachgeschoss nicht geschlossen sind.

Kinogenuss für zuhause

Wer sich vor allem für Kinolösungen interessiert, ist daher eher im HiFi Forum richtig. Dort gerät Neundörfer noch einmal ins Schwärmen: „Die Kinodecke sieht aus wie eine normale Akustikdecke, ist aber anders gedämmt. Die Dämmung funktioniert als Bassabsorber. Dolby Atmos Lautsprecher – ein 3 D Soundsystem – sind auch an der Decke verbaut. Das sorgt für eine ungemein plastische und holographische klangliche Darstellung. Dieses Prinzip funktioniert nebenher auch exzellent bei Musik, um etwa ein Orchester in der echten Größe klanglich im Raum darzustellen.“

Die Soundrevolution die man dabei erleben kann, lässt sich kaum in Worte fassen. Der Klang ist glasklar und gleichzeitig voller Energie, ohne das kleinste Nebengeräusch und mit genau der richtigen Menge an Bässen. 

Sogar die Wände haben eine Funktion: „Die Holzlamellen in den Wänden, die als gestalterisches Element wirken, das die dunklen Seitenwände des Saals optisch auflockert und ihm einen edlen Touch verleiht, sind Diffusor-Elemente, die eigentlich dazu dienen den Klang im Raum optimal zu verteilen. Wir wollten sie erst verstecken, haben uns dann aber dagegen entschieden, weil sie auch toll aussehen.“

Heimkino

Auch optisch ist alles vom Feinsten. Einer der Vorführräume hat einen 4 K Laser Beamer – im Moment das, was im High End Bereich für Heimkinos machbar ist. Das Filmerlebnis erscheint in diesem Vorführraum viel intensiver, als in großen Kinos. „Im Heimkino kann man das akustische und visuelle Erlebnis viel besser auf die wenigen Sitzplätze ausrichten, die gebraucht werden“, erklärt Neundörfer. Die Entfernung der Leinwand richten wir nach dem 23-Grad-Blickwinkel aus, den das Auge zulässt. Auf diese Art hat man den Eindruck, dass man quasi in das Bild hineinfällt.“

Wieso er das Smart Home als zusätzliches Experimentierfeld braucht, wird Neundörfer manchmal gefragt. Die Antwort kommt prompt: „Ich habe drei Kritiker im Haus – meine Frau und meine beiden Kinder. Wenn sie die Systeme nicht benutzen, habe ich etwas falsch gemacht.“ 

Ein zusätzlicher Vorteil des Tests in den eigenen vier Wänden ist: „Die drei sind sehr verschieden. Mein Sohn ist sehr technikaffin und möchte immer mehr komplexe Funktionen. Für meine Tochter muss alles mit einem Knopfdruck funktionieren. Alle Systeme, bei denen man zwei bis drei Klicks braucht um zum Ziel zu kommen, werden nicht genutzt – da können sie noch so sinnvoll sein.“

Elisabeth Voigt

 

Fotos: © Gira; © HiFi Forum Baiersdorf



HiFi Forum GmbH 
Breslauer Strasse 29
91083 Baiersdorf 
Tel.: +49 9133 / 60629-0 
www.hififorum.de

 


Die Heizung spricht mit dem Smart Home

Damit das Internet of Things und die smarten Energienetze funktionieren, müssen die vernetzten Geräte reibungslos untereinander kommunizieren. EEBUS setzt dem babylonischen Sprachwirrwarr der Protokolle eine globale Sprache für Energie entgegen – über die Grenzen von Ländern und Branchen hinweg. 

Geräte und Anlagen, die mit dem EEBUS-Standard kommunizieren, lassen sich per Plug and play vernetzen. So können etwa Energiemanager, Heizungsanlagen, E-Mobility-Ladestationen, Hausgeräte unterschiedlicher Hersteller ohne weitere Interfaces im Heimnetzwerk miteinander „sprechen“. Gegenüber proprietären Vernetzungssystemen, die es heute und in Zukunft parallel zu EEBUS natürlich auch weiter geben wird, stellt EEBUS eine Art Mindest-Vernetzungsstandard dar, der die wichtigsten Kommunikationsaufgaben rund um den effizienten und sicheren Einsatz von Energie regelt.

Bei Heizungsthermen und Wärmepumpen sind nicht die Wärmeerzeuger selbst, sondern spezielle Gateways für die Kommunikation via EEBUS zuständig, die sich auch für bestehende Systeme nachrüsten lassen. Für den Kunden bedeutet das, dass er z.B. heute seine Heizungsanlage erneuern und so vernetzen kann, dass sie künftig auch nahtlos mit der Wallbox für das E-Auto kommuniziert.  

selbsterklärende Steuerung des Musterhauses
Von vielen verschiedenen Standorten des Hauses aus lässt sich auf die Steuerung zugreifen. Die Bedienung ist einfach und selbsterklärend.

Ein wichtiger Nutzen für den Verbraucher ist dabei z.B. die Optimierung des Energieverbrauchs. So kann etwa EEBUS die Heizung so ansteuern, dass sie dann Wärme erzeugt und speichert, wenn die Energie besonders günstig verfügbar ist – aus dem Smart Grid oder vom eigenen Dach. Diese Information stellt ein Energiemanager via EEBUS als neutrale Information bereit. Jeder per EEBUS vernetzte Wärmeerzeuger kann diese auswerten und sich automatisch aktivieren.  

Auch das  E-Auto wird mit möglichst günstigem Strom geladen – vom eigenen Dach oder zu Überschusszeiten aus einer Strom-Community oder dem Smart Grid. Die Kommunikation läuft über EEBUS, so dass alle beteiligten Geräte über die Grenzen des jeweiligen Herstellers hinaus zusammenarbeiten. Auch die Nutzung des E-Autos als flexibler Stromspeicher im Haus oder im Netz ist vorgesehen. 

Mit dem E-Auto kommt ein neuer, großer Verbraucher ins Haus, der immer wieder in Konkurrenz zu anderen elektrischen Verbrauchern steht – z.B. der Wärmepumpe oder einem Wasserboiler. EEBUS sorgt dafür, dass keine Überlastung entsteht, wenn mehrere Verbraucher gleichzeitig Energie benötigen. Der E-Auto-Ladestrom wird dann beispielsweise automatisch herabgesetzt, sobald die Wärmepumpe oder ein Elektroboiler viel Leistung abrufen. 

www.eebus.org