Haus im See

Schwimmendes Penthouse
Der Blick auf den See bei Sonnenuntergang ist atemberaubend. Er kann sich trotzdem jederzeit ändern, wenn die Besitzer des schwimmenden Penthouses es wollen. Ob im Jachthafen oder in der einsamen Bucht - das als Sportboot zugelassene Haus darf in ganz Europa ankern.

Den Traum vom Haus am See haben viele. Die begehrtesten Wassergrundstücke sind allerdings längst verkauft. Ist jedoch auf dem See wohnen nicht sogar noch schöner als am See? Ein Berliner Unternehmen verwirklicht die Idee vom schwimmenden Penthouse-Living. 

Federleicht streicht der Wind über das Wasser und erzeugt feine Wellen. Seeluft weht sachte zum bodentiefen Fenster hinein. Segelschiffe ziehen vorbei. Das ist der erste Eindruck beim morgendlichen Aufwachen im Schlafzimmer. Und der letzte am Abend im Wohnzimmer bei einem Glas Wein vor dem Kamin. Den gleichen Blick hat man von der riesigen Dachterrasse – vielleicht bei einer Feier mit Freunden. Ist von einer Luxusvilla die Rede, an einem spektakulären Wassergrundstück gelegen? Keineswegs. Die Rede ist von einem exklusiven Hausboot, das seinen Standort immer wieder verändern kann. Seeblick jederzeit inklusive – allerdings nicht zwingend auf den immer gleichen See. Wen es in andere Gewässer zieht, der legt einfach an einem anderen Hafen an. 

„Wir möchten Menschen erreichen, die die Großzügigkeit der Weite und der Natur schätzen und gleichzeitig Wert auf Top-Qualität legen“, sagt Lars Voigt, Geschäftsführer von Rev House. Der Geschäftsmann, der bereits seit Jahrzehnten im Bereich der hochwertigen Innen- und Objekteinrichtung tätig ist, bietet mit seinen schwimmenden Penthouses den Käufern ein Gefühl von Freiheit. Denn die Idee ermöglicht luxuriöses Wohnen ohne Grundstück.

gedeckter Tisch im schwimmenden Penthouse

So flexibel wie das Leben

„Es handelt sich um voll fahr- und manövrierfähige Sportboote, die in allen EU-Ländern problemlos registriert und genutzt werden können“, erklärt Voigt. Man braucht dazu lediglich eine Sportbootzulassung, zahlt Gebühren für den jeweiligen Liegeplatz und die Versicherung. Anders als bei stationären Hausbooten sind keine komplizierten Abnahmen und Genehmigungen nötig. 

Ob mitten auf dem See, in der einsamen Bucht oder auf dem Jachthafen: Ankern ist überall erlaubt, wo die Binnenschifffahrt nicht behindert wird. 

Optisch ist das Boot – was Komfort und Ausstattung angeht – jedoch ein schwimmendes Haus. Die Nutzfläche beträgt 175 qm, davon 70 qm Wohnfläche und 105 qm Terrassenfläche. In dem speziell dafür entwickelten Rumpf hat sogar ein 100 qm großer Keller Platz. Die Party kann steigen: Bis zu 50 Personen haben in und auf dem schwimmenden Penthouse Platz. Bis zu 12 Personen können darauf übernachten. 

Den Grundriss können die Kunden frei bestimmen und nach eigenen Wünschen gestalten. Auch bei der Innenausstattung sind alle denkbaren Extras möglich – ob offener Kamin, Whirlpool, Sauna, Fußbodenheizung Außentreppe, Sprungbrett oder Unterwasserbeleuchtung. Eine biologische Kläranlage, Solarpaneele, Windgenerator und eine Trinkwasseraufbereitungsanlage können Umweltverträglichkeit und Unabhängigkeit ermöglichen. 

Frau am See Innenansicht schwimmendes Penthouse Gruppe auf dem schwimmenden Penthouse

Aussteiger und Millionäre

„Allein die Zielgruppe lässt sich kaum definieren“, meint Voigt. Er ist immer wieder überrascht, wer sich für die schwimmenden Appartements interessiert. Von dem Kunden, der ein Ferienhaus auf dem Wasser als Prestigeobjekt erwerben möchte, über einen Aussteiger, der sich eine autarke Arche wünscht, bis zu einem jungen Paar, beide noch Studenten, deren Eltern eigentlich eine Eigentumswohnung finanzieren wollten. Die beiden entschieden sich jedoch für ein Hausboot, weil sie noch nicht wussten, wohin sie das Leben nach dem Studium verschlagen würde.

Die vielleicht ungewöhnlichsten Kunden bisher planten einen Friseursalon auf dem Hausboot. Warum auch nicht? Voigt erklärt: „Der Salon sollte in einem großen Hafen von Mallorca eröffnet werden. Dort waren natürlich an Land keine Läden mehr zu bekommen. Warum also nicht die Kunden dort abholen, wo sie mit dem eigenen Sportboot anlegen? Auch von Land sind sicher viele Kunden an Deck gekommen. Man bedenke die spektakuläre Aussicht auf das Mittelmeer beim Haare schneiden.“ 

In Sachen Komfort macht Voigt keine Abstriche. Die hochwertigen, fahrenden Hausboote werden bei der Dämmung, Heiztechnik, Stabilität und Langlebigkeit höchsten Qualitätsanforderungen gerecht. Mit 26 cm dicken Wänden und 30 cm starken Decken und Böden, sind die Hausboote garantiert wintertauglich.

Von der Besprechung aller Details mit dem Kunden bis zur Fertigstellung des individuellen Rev House dauert es 6 bis 8 Monate. 

Manche Kunden wünschen sich wegen der großzügigen Fenster Sicherheitsextras. Die Sorge vor Einbrüchen kann Voigt jedoch meist mit einem Satz ausräumen: „Wer hat sonst schon einen Wassergraben rund um sein Grundstück?“ Jachthäfen sind streng bewacht und nur über den Steg begehbar. Die Fluchtmöglichkeiten sind sehr begrenzt und der Abtransport des Diebesgutes ist nur über das Wasser möglich.

Elisabeth Voigt

ein schwimmender Traum
Mit Beleuchtung perfekt in Szene gesetzt: Ein schwimmender Traum. In Sachen Komfort ist das Boot ein Haus. Dämmung, Heiztechnik, Stabilität und Langlebigkeit werden höchsten Qualitätsanforderungen gerecht.

 

Bilder: © RevHouse

 


www.rev-house.com